Was ist saubere Luft?

Es gibt keinen globalen Standard für saubere Luft und dementsprechend viele unterschiedliche Definitionen für das, was saubere Luft ausmacht. Die Luftqualität im Freien variiert in Abhängigkeit von den Emissionen benachbarter Industriebetriebe, des Straßenverkehrs und den lokalen Vorschriften. Laut der US-Umweltschutzbehörde (Environmental Protection Agency) kann die Luft in Räumen zwei- bis fünfmal und gelegentlich bis zu hundertmal stärker verunreinigt sein als die Luft im Freien. Untersuchungen zeigen, dass das Atmen sauberer Luft zu unserer Gesundheit und unserem Wohlbefinden beiträgt. Mit einem Blueair-Luftreiniger, der durch die Luft übertragene Schadstoffe entfernt, machen Sie einen großen Schritt hin zum Atmen gesünderer Luft.

VOCs = flüchtige organische Verbindungen, SMOKE = Rauch, PM2,5 = Schadstoffe kleiner als 2.5Mikrometer (z.B. gasförmige Chemikalien), Bakterien, Pollen. Der Orange Kreis zeigt die Grösse eines menschlichen Haares. Durchmesser 60Mikrometer

 

Warum ist die Luftqualität in Innenräumen plötzlich so wichtig?

Überraschenderweise machen sich die meisten Menschen wenig Gedanken über das Innenraumklima (über die Luftqualität in Gebäuden). Der moderne Mensch ist im Schnitt 22 Stunden pro Tag in Innenräumen.

Im Gegensatz zu früher halten wir uns viel mehr in Innenräumen auf. Auf Grund von Bauvorschriften zum Einsparen von Energie, sind die Bauten in den letzten 20 Jahren viel dichter geworden. Dadurch wurde der Luftaustausch zwischen Innenräumen und der Aussenluft stark beeinträchtigt. Aufgrund von ungesundem Innenraumklima können Krankheiten entstehen oder ausbrechen wie:

  • Sick-Building-Syndrom
  • Hausstauballergie
  • Allergie
  • Bakterien, Viren, Keime (SARS, Schweinegrippe etc.)

Die gesundheitlichen Gefahren schlechter Luft

Das gefährliche an schlechter Luft ist, dass dies mit dem Auge und der Nase oftmals nicht erkannt wird. Oftmals wird deshalb die Luftqualität auch zu wenig kritisch hinterfragt. Gemäss der WHO (Weltgesundheitsorganisation) ist dies eine der grössten aktuellen Gefahren für die Gesundheit. Durch das Einatmen von verschmutzter Luft können die Risiken von einem Schlaganfall, einer Herzerkrankung, von Lungenkrebs oder Atemwegserkrankungen nachweislich signifikant steigen.

Häufig zeigen sich die Symptome in gereizten Schleimhäuten und dem allgemeinen Befinden. Am häufigsten treten Kopfschmerzen, ein Brennen in den Augen, Störungen der Konzentration, Müdigkeit, Schwinden oder Fieber auf.  Ebenfalls können diverse allergische Reaktionen auftreten. Dies in Form von Asthmasymptome oder auch  Heuschnupfen. Oftmals treten aber auch Hautprobleme wie Juckreiz oder verschiedene Arten von Rötungen der Haut auf Oftmals treten diese Probleme nur phasenweise auf und sind aus diesem Grunde sehr schwierig nachzuweisen.

Pollen - Was passiert im Körper?

Mit der Atemluft nehmen wir feinste Staubpartikel auf. Über 95% dieser Staubpartikel bleiben im Körper. Nach einer aktuellen Studie der EU-Kommission sollen allein in Deutschland 65‘000 frühzeitige Todesfälle pro Jahr auf Herz- und Kreislauferkrankungen zurückzuführen sein, die durch Luftverschmutzungen ausgelöst oder gefördert wurden. Die grössten Partikel, die unter die Feinstaubrichtlinie der EU fallen, sind 10 Mikrometer (10PM) gross, kleiner als ein Pollenkorn. Unter den Feinstäuben sind das Riesen, die uns relativ wenige Probleme machen. Denn sie bleiben schon an den feuchten Nasenhärchen hängen.

Tierallergene - Je kleiner desto schlimmer

Die nächste Kategorie ist nur ein Viertel so gross, etwa 2.5 Mikrometer (2.5PM) Diese Stäube bleiben nicht in der Nase hängen. Sie wandern in die Bronchien, zum Teil auch bis in die Lunge. Ist die Staubfracht zu hoch, lösen sich Entzündungen aus. Mögliche Folgen sind chronische Bronchitis und Asthma. Zudem bedeuten Entzündungsherde im Körper immer eine Belastung für Herz und Kreislauf. Bestimmte Stäube (zum Beispiel Russ) können sogar Krebs auslösen. Das heisst, ein grosser Partikel von 10 Mikrometer schlägt genauso zu Buche wie 1000 kleine, die nur  0.01 Mikrometer oder sogar noch kleiner sind. Für den Körper aber zählt nicht das Gewicht sondern die Zahl der Partikel. Je kleiner desto gefährlicher.

Schimmelpilzsporen - Feinstaub belastet das Herz

Die kleinsten Partikel messen weniger als 1 PM und gelangen bis in die feinsten Verästelungen der Lunge. Dort durchdringen sie die dünne Zellschicht und können so in den Blutstrom gelangen. Einmal im Blut erreichen die Feinstäube jeden Winkel des Körpers. Sie fördern Blutgerinnsel und tragen zur Arteriosklerose bei. Die Wanddicke der Halsschlagader zum Beispiel nimmt mit zunehmender Feinstaubbelastung zu. Die genaue Wirkungsweise ist noch nicht bekannt. Fest steht aber, dass die feinen Stäube das Herz belasten. Herzinfarkte und Schlaganfälle treten an Tagen mit hoher Feinstaubbelastung gehäuft auf.

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